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Ethik und Digitalisierung

Julian Nida-Rümelin
LMU München

Die Digitalisierung stellt uns vor die Herausforderung, neu zu bestimmen, was ursprünglich menschlich ist sowie humanistische Werte zu revitalisieren. Ebenso hat sie auch Implikationen für die Ethik des Bauens.

Der digitale Humanismus wirbt für ein konsequent an menschlichen Werten orientierten Einsatz der technologischen Möglichkeiten und dafür, dass auch in Zeiten der Digitalisierung menschliche Individuen weltweit Autor/Innen ihres Lebens sein können. Die Digitalisierung muss mit individueller und kollektiver Selbstbestimmung verträglich sein und diese unterstützen.

Anmeldung für den Vortrag unter info@remove-this.ovmf.de

Prof. Dr. Dr. h. c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a. D., ist Lehrstuhlinhaber für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians Universität München, wo er den berufsbegleitenden Masterstudiengang Philosophie-Politik-Wirtschaft leitet.

In den letzten Jahren befasst sich Julian Nida-Rümelin intensiv mit anthropologischen, erkenntnistheoretischen und Technik-philosophischen Fragen. Er war Leiter eines EU-Forschungsprojektes zur Ethik der Robotik (im Rahmen des Research-Clusters RoboLaw) und hat sich mit philosophischen und ethischen Aspekten des autonomen Fahrens und generell des Einsatzes von Software-Systemen in der beruflichen und privaten Praxis auseinandergesetzt. Seit 2017 ist er Sprecher des Arbeitskreises Kultur des Zentrums Digitalisierung Bayern (ZD.B).